Ein Gewinner berichtet: Energiereise nach Kaprun

Regelmäßig verlosen wir auf Messen oder verkaufsoffenen Sonntagen tolle Preise oder sogar – wie in diesem Fall – eine (Erlebnis-)Reise. Umso schöner, wenn uns die Gewinner dann noch mitteilen, wie ihnen der gesponserte Trip gefallen hat. So auch unsere sechs aktuellsten Gewinner, die sich über die „Energiereise nach Kaprun“ freuten.  Einblick in die Zeit vor Ort, gibt uns einer der Kaprun-Reisenden im nachfolgenden Erlebnisbericht.

Von Freitag, den 5. bis Sonntag, 7. Juli 2019 kamen sechs glückliche Gewinner des Stadtwerks am See in den Genuss einer außergewöhnlichen Energiereise zu einem Verbundkraftwerk im Nationalpark Hohe Tauern nach Kaprun, Österreich. An- und Abreise, zwei Übernachtungen in einem 4-Sterne Hotel, Kraftwerksführung und Fahrt zu den Hochgebirgsstauseen – alles inklusive. Schon das Hotel ließ die Freude auf das Wochenende im Vorfeld steigen. Im Hotel angekommen durften die noblen Zimmer, alle mit Bergblick, bezogen werden. Am Samstag wurde die Gewinnergruppe vom Kraftwerksführer Helmut Steidl vom VERBUND mit dem Kleintaxi abgeholt. Zu Beginn wurde das Kraftwerkshaus der Kaprun Hauptstufe besichtigt. Hier bekam die sehr wissbegierige Gruppe u.a. Informationen zu den verschiedenen Turbinenarten, dem Aufbau der einzelnen Kraftwerkstufen und dem Kraftwerksverbund.

Einblick in das Innere eines Kraftwerkhauses.

Es geht hoch hinaus

Anschließend ging es mit dem Taxi weiter zum Kesselfall, von wo aus dann zunächst mit dem Bus und anschließend mit dem größten offenen Schrägaufzug Europas weiter an Höhe gewonnen wurde. Der Lärchwand Schrägaufzug führt oberhalb des Kesselfall-Alpenhauses zum Stausee Wasserfallboden. Jedes Jahr besuchen über 100.000 Gäste die Kaprun Hochgebirgsstauseen. Imposant war diese Fahrt insbesondere, weil der Lärchwand Schrägaufzug früher die einzige Möglichkeit bot, einen Höhenunterschied von 431 Höhenmetern auf einer Länge von 820 Metern zu überwinden. Schwere Gerätschaften, Baumaterialien und Lastwagen wurden damit ins Hochgebirge gebracht.

 

Bis zu 185 Personen finden pro Fahrt im Schrägaufzug Platz.
Weiter ging es danach wieder mit den Pendelbussen, die die Bergstation des Schrägaufzugs mit der Staumauer des Speichers Mooserboden verbindet. Oben am Mooserboden auf ca. 2040m Höhe angekommen, bot sich bei traumhaftem Wetter ein unvergesslicher Blick ins Tal in Richtung Kaprun sowie auf die umliegenden, mit Schnee- und Gletschereis bedeckten Berggipfel. Die beiden Stauseen sind zu dieser Jahreszeit bei weitem noch nicht gefüllt, sodass man sich vorstellen kann, welche Wassermassen noch in den Gletschern gespeichert sind.

Traumhafte Kulisse und perfekter Ort für schöne Erinnerungsfotos. 

Im Inneren der Staumauer

Im Folgenden erfuhr die Gewinnergruppe den Hintergrund für die gebogene Form der Staumauer, bevor es ins Innere der Staumauer Mooserboden ging. Diese Staumauer hat eine Länge von ca. 500m und eine Höhe von über 100m. Kontrolleisen an den Übergängen der einzelnen Betonelemente dienen zum Messen eines möglichen Versatzes der einzelnen Mauerelemente. Mit einem (herkömmlichen) Lot wird im Lotschacht gemessen, ob sich die Staumauer im zulässigen Dehnungsbereich befindet. Natürlich tragen auch weitere elektronische Messstationen zur ständigen, sicheren Überwachung der Mauer bei. Nach 500m Marsch im Innern der Mauer erreichten wir am anderen Ende über einen Schacht wieder das Tageslicht.

Alle Gewinner waren sich am Abend einig – es war ein unvergesslich schöner und informativer Tag. Unser Kraftwerksführer Helmut hatte sich besonders viel Zeit für uns genommen. Geduldig und mit österreichischen Charme, hat er uns alle mit seiner Freundlichkeit und seinem großen Wissen beeindruckt. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön. Nach einem wiederum leckeren Abendbuffet konnte man den schönen Tag an der Hotelbar – oder aber in der einmaligen SPA-Saunalandschaft ausklingen lassen. Danke an das Stadtwerk am See, das uns eine Reise mit vielen interessanten Informationen und traumhafter Entspannung im wunderbaren Hotel TauernSpa ermöglicht hat. Uns sechs Gewinnern wird diese Reise sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

U. Meister

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