Hohe Energiepreise – Was Sie jetzt tun können

Die Preise für Strom und Gas steigen. In den vergangenen acht Monaten um das Vier- bis Fünffache. Die Gründe hierfür sind zahlreich und die Zusammenhänge komplex – von Weltpolitik über Rohstoffengpässe bis zur heimischen Konjunktur. Dazu kommt: der Energiepreis, den Sie bezahlen, ist eine Bündelung aus verschiedensten Bestandteilen wie Stromeinkauf, Steuern, Abgaben und Netzentgelten. Jeder Bestandteil unterliegt eigenen Rahmenbedingungen und Entwicklungen.

Aber Sie können etwas tun, denn den Verbrauch von Strom und Gas können Sie steuern. Und mit kleinen Maßnahmen Ihren Geldbeutel schonen:

1. Energiekosten-Check

Hand aufs Herz. Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Geräte auf ihren Stromverbrauch gecheckt? Dabei gibt es gerade im Haushalt viele Geräte, bei denen sich ein Blick lohnt. Wussten Sie zum Beispiel, dass gerade bei Kühl- und Gefriergeräten sich aller 10-15 Jahre eine Neuanschaffung lohnt? Neue Geräte verbrauchen viel weniger Strom und kühlen zudem zuverlässiger. Das Stadtwerk am See fördert die Neuanschaffung neuer, energiesparender Geräte.

Übrigens: wenn die Neuanschaffung derzeit vielleicht nicht drin ist, dann lohnt es sich, ältere Gefriergeräte regelmäßig abzutauen. Oder aber auch die Temperatur im Kühlschrank zu prüfen: 7 Grad ist die optimale Temperatur, um Ihre Lebensmittel frisch und Ihren Stromverbrauch niedrig zu halten.

2. Energieverbrauch gerätegenau messen

Das geht. Mit den Messgeräten vom Stadtwerk am See können Sie den Verbrauch jedes einzelnen Gerätes messen. Die Messgeräte gibt es für SWSee-Kunden kostenfrei zu leihen. Unser Kundenservice hilft weiter.

3. Energieberatung vom unabhängigen und ehrenamtlich arbeitenden Fachmann

Die Energieagentur Ravensburg durchleuchtet Ihren Haushalt und seine Stromfresser im Detail und gibt Tipps, wo Sie Sparpotentiale auch mit wenig Aufwand rausholen können.

4. Energiespar-Haushalt

Im Haushalt gibt es neben Kühl- und Gefriergeräten viele weitere Stellen, an denen Sie Ihren Stromverbrauch senken können:

  • Wäsche waschen: wer seine Kleidung bei 40 Grad statt 60 Grad wäscht, schont nicht nur die Umwelt, sondern spart über 100 Euro im Jahr
  • Wäsche an der Luft trocknen: der Trockner ist eine praktische Erfindung, klar. Aber setzt der Kleidung auch ganz schön zu. Sie schlagen also zwei Fliegen mit einer Klappe, wenn Sie Ihre Wäsche an die frische Luft setzen: längere Lebensdauer für Ihre Kleidung und einen deutlich geringeren Stromverbrauch.
  • LED-Lampen statt Glühbirne: LED ist unschlagbar – auch im Vergleich zur Energiesparlampe. LED hält ewig und verbraucht viel weniger Strom.

Abschalten statt Standby: schon oft gehört, zu selten beherzigt. Wer seine Geräte komplett abschaltet, statt sie auf Standby zu setzen, kann ordentlich sparen. Und wem das abends zu mühselig ist: mit Smart Home können Sie dies ganz einfach automatisieren.

5. Smart Home

Damit steuern Sie Licht und Heizung individuell. Bis zu 30% Energieersparnis ist hier drin. Einmal installiert macht es Ihr Leben auch noch einfacher. Wir beraten Sie gern. 

 

Für Eigenheime

6. Eigenen Strom produzieren – gut für Klima und Geldbeutel 

Denn Photovoltaik lohnt sich auch für Dächer mit West- oder Ostlage. Mit unserem Energiedachrechner sehen Sie schnell, ob und was sich für Sie lohnt.

Übrigens: Was unser rundum-sorglos-Paket in Sachen Energiedach ausmacht, verraten wir hier.

7. Heizungspumpe austauschen

Wenn Hausbesitzer ihre Heizungspumpe austauschen, können sie viel Energie sparen. Denn im Vergleich zu alten Geräten verbrauchen neue deutlich weniger Strom. Laut Fachmann macht sich die Maßnahme nach spätestens drei Jahren bezahlt. Das Stadtwerk unterstützt auch hier mit Fördergeldern.

8. Thermografie: das lohnt sich 

Für 85 Euro machen wir von Ihrem Gebäude Aufnahmen mit der Infrarotkamera. Diese ermittelt leicht, wo Wärme entweicht und gibt Aufschluss über Kältebrücken. Tipps für Sanierung oder kleine Energiespar-Maßnahmen gibt es inklusive. Jetzt noch bis 14. Februar anmelden.

 

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