Unser eRoller im Test

Kein Zweifel: Das Teil ist cool. Neugierige Blicke garantiert, schließlich sind eRoller – elektrische Roller – bei uns (noch) nicht alltäglich. Wir haben das Teil mal für Euch getestet.

Draufstellen, antreten, losfahren: Einfacher und schneller kann man nicht elektrisch unterwegs sein. Die ersten Meter sind noch etwas wacklig – das letzte Mal bin ich auf einem Roller gestanden, als ich mit Mama auf den Spielplatz gefahren bin. Aber man gewöhnt sich schnell daran, und dann macht das Gerät einfach nur Spaß. Mit Vollgas ist der Roller ein heißes Teil – 20 Stundenkilometer sind kein Problem. Den Top Speed sollte man allerdings nur ausfahren, wenn man freie Bahn und Überblick hat: Schlaglöcher und Kopfsteinpflaster rütteln einen ordentlich durch, schnelle Ausweichmanöver sind dann nicht so einfach. Also lieber frühzeitig bremsen – eine Hand- und eine Fußbremse lassen den Roller schnell zum Stehen kommen.

Natürlich gibt es billige Kaufhaus-Roller schon ab wenigen hundert Euro. Aber gute Bremsen, ein stabiler Rahmen und ein solider Faltmechanismus sollten einem mehr Geld wert sein. Das bringt Sicherheit und Fahrspaß. Wir haben den Condor 2, einen Roller von Micro getestet, der all das hat. Und einem daher ein sicheres Gefühl gibt.

Apropos Falten: Das macht den eRoller wirklich zum Allrounder. Eine Lasche nach oben drücken, dann den Hebel noch vorne ziehen – und fertig ist das handliche Paket. Ok, eine Wanderung möchte man mit dem 16 kg schweren Teil in der Hand nicht unbedingt machen. Aber dafür ist er ja auch nicht gemacht. Wer ihn hingegen im Zug oder Bus verstauen möchte, der wird sich freuen.

Laden kann man den Scooter ganz einfach an der Steckdose – in 3,5 Stunden ist er wieder voll. Dann sind bis zu 20 Kilometer Reichweite drin – Dank austauschbarem Akku sogar bis zu 40 Kilometer. Wie beim Auto gilt: Bergauf und mit „Bleifuß“ geht der Saft deutlich schneller aus. Aber bergab braucht man ohnehin keine Unterstützung. Und wer geradeaus fährt, der kommt auch mit halber Kraft flott voran. Und wenn der Saft doch mal ausgeht, dann hilft: treten. Wie früher auf dem Weg zum Spielplatz. 🙂

Übrigens:

Wer sich lieber selbst überzeugen möchte, kann unsere vier eRoller-Modelle in den Kundenzentren testen. Zu unserem Onlineshop geht’s hier.

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