Abenteuer Asphalt

Wer sich nicht auf dem Fahrrad abstrampeln möchte, wechselt zu Pedelec, Segway oder E-Bike. Für diese
gelten unterschiedliche Regeln im Straßenverkehr.

Der Fahrrad-Markt bietet passende Gefährte für jede Gelegenheit: City-Bikes verwandeln den guten alten Drahtesel in ein Lifestyle-Produkt. Transporträder bieten Platz für den Einkauf. Und wer es bequemer mag, wählt ein Pedelec. Doch egal, wo man aufsteigt: Sobald das Zweirad Grundstück oder Keller verlässt, gilt die Straßenverkehrsordnung (StVO).

Straße, Radweg oder Gehweg?

Solange ein Radweg vorhanden ist, sind Fahrradfahrer darauf sicher unterwegs. Vielerorts stehen aber nur Gehweg und Straße zur Wahl. Ist die Straße stark befahren, weichen einige auf den Gehweg aus. Das ist keine gute Entscheidung, denn grundsätzlich gilt: Gehwege sind keine Fahrwege. Allein für Kinder gibt‘s hier eine Ausnahme. Selbst bei angelegten Radwegen müssen Kinder bis acht Jahre den Gehweg benutzen. Bis zum Alter von zehn Jahren haben sie diesen Freifahrschein. Dabei sollten sie jedoch Schrittgeschwindigkeit halten.
Ist man mit dem E-Bike oder Pedelec unterwegs, hängt die Wahl des richtigen Weges von der Motorleistung ab. Ein Pedelec mit bis zu 250 Watt Leistung ist einem Fahrrad gleichgestellt. Es unterstützt den Radler nur während des Tretens, und zwar bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometer pro Stunde (km/h). Helm- oder Versicherungspflicht besteht nicht, der Radweg darf benutzt werden.

Entscheidend ist die Motorleistung

Schnelle Pedelecs haben teilweise bis zu 500 Watt Motorleistung. Damit können sie Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h erreichen. E-Bikes fahren wie Elektromofas rein auf Knopfdruck. Für beide ist der normale Radweg tabu. Zudem gilt für diese Zweiräder Versicherungspflicht. Nicht zu vergessen: Fahrer benötigen hier zusätzlich die Fahrberechtigung A/M und es besteht Helmpflicht.

Braucht etwas Übung: Fahrt mit dem Segway.

Für Segways gibt’s oft Ausnahmen

Als Trendfahrzeug gelten inzwischen auch Segways, die viele Anbieter von Stadtrundfahrten oder geführten Touren vermieten. Damit darf man Radwege nutzen, Gehwege jedoch genauso wenig wie Kreis-, Landes- oder Bundesstraßen. Spezielles Schmankerl für Segway-Fahrer: In manchen Städten gibt es Ausnahmegenehmigungen für Fußgängerzone.


Wir fördern Ihren E-Bike-Kauf

Das STADTWERK AM SEE unterstützt ökologische Mobilität. Kunden erhalten, wenn das E-Bike bei einem Partnerhändler gekauft wird:

  • 50 Euro pro Pedelec

  • 100 Euro pro E-Roller

  • 200 Euro für einen Twizy

Seit 2010 hat das Stadtwerk 650 E-Bikes gefördert. Die Förderungen erhalten Sie, wenn Sie als Kunde Ökostrom vom Stadtwerk beziehen und eine Kundenkarte besitzen. Sie haben noch keine? Dann beantragen Sie diese hier und sichern Sie sich weitere attraktive Vorteile.

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