Eisbahn der Zukunft?

Warme Winter, hohe Energiekosten – schwierig, wenn es um Eisflächen geht. Denn damit wir Schlittschuh fahren können, ist viel Energie notwendig. Schluss damit.

Der Veranstalter der Eisbahn, Reinhard A. Weigelt von raw.event.marketing., hat für dieses Jahr eine Synthetik-Eisbahn geplant. Was das für das beliebte Schlittschuhvergnügen und die Meisterschaften im Eisstockschießen bedeutet, hat er uns erklärt.   

Herr Weigelt, eine Synthetik-Eisbahn? Warum?
Wir reden täglich vom Energiesparen und Klimaschutz – da war es nur konsequent, eine Alternative für die Eisbahn zu suchen. Und es gibt sie: Für den Betrieb einer Synthetik-­Eisbahn benötigen wir keinen direkten Strom. Damit können wir ein nachhaltiges und klimaneutrales Schlittschuhvergnügen bieten.

Wie viel Prozent Energieeinsparung versprechen Sie sich davon?
Jede Menge. Der Rahmenbetrieb, sprich die Beleuchtung, Gastronomie und Musik, be­nötigt natürlich noch Strom, die Eisbahn selbst aber nicht mehr. Klar ist, dass wir aber auch bei diesem Verbrauch genau schauen, was wir vermeiden können. Wie viel wir dabei insgesamt an Energie sparen, werden wir nach der Eisbahnsaison sehen. 

Fährt es sich auf Synthetik-Eis anders als auf einer konventionellen Eisbahn?
Nein, eigentlich nicht. Es ist vom Gefühl her etwas anders, aber nicht weniger spaßig. Wer auf Natureis fahren kann, der kann auch hier fahren – vor allem mit ganz normalen Schlittschuhen. Kulisse und Ambiente bleiben gleich, und das ist das Wichtige: Wir bieten ein winterliches Vergnügen an der frischen Luft direkt unmittelbar neben dem Bodensee.

Gibt es dann keine Stadtmeisterschaften im Eisstockschießen mehr?
Doch, klar! Die finden wie gewohnt statt. Und zwar vom 7. bis 16. Dezember.

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