Engagement in der Jugendarbeit honoriert

Das STADTWERK AM SEE unterstützt Vereine in der Region, die vorbildliche Kinder- und Jugendarbeit leisten.

Bereits zum dritten Mal vergab das STADTWERK AM SEE in diesem Jahr seinen Verantwortungspreis. Damit zeichnet es Vereine aus, die in der Region eine Vorbildfunktion in Sachen Jugendarbeit einnehmen. Leicht fiel der Jury die Wahl dabei nicht: 31 Vereine nahmen an der Ausschreibung teil – so viele waren es noch nie. Alfred Müllner, der Geschäftsführer des Stadtwerks, und sein Team nahmen jedes Projekt genau unter die Lupe: „Die Qualität der Bewerbungen nimmt von Jahr zu Jahr zu. Auch in der dritten Runde des Verantwortungspreises sind wir stets aufs Neue begeistert, was unsere Vereine in der Region leisten“.

Anpacken, wo es Not tut

V.l.n.r.: Günther Wieth, Vorsitzender des Vereins „Zukunftswerkstatt“; Tina Thiel, Schulsozialarbeiterin an der Jakob-Gretser-Grundschule Markdorf; Georg Riedmann, Bürgermeister Stadt Markdorf; Alfred Müllner, Geschäftsführer STADTWERK AM SEE

Der mit 1.500 Euro dotierte 1. Preis ging in diesem Jahr an die Markdorfer Zukunftswerkstatt. Dieser Verein unterstützt in Zusammenarbeit mit der Jakob-Gretser-Grundschule Kinder aus schwierigen sozial-ökonomischen Verhältnissen. Acht Schüler werden über ein Jahr begleitet. Einmal pro Woche treffen sie sich mit Tina Thiel, der Schulsozialarbeiterin und pädagogischen Fachkraft, machen gemeinsam Hausaufgaben, lernen, unternehmen Exkursionen in Museen und nehmen an Technikworkshops teil. Es sind Kinder, deren Sprachentwicklung aus sozialen oder anderen Gründen nicht ausreichend entwickelt ist. „Wir haben tolle Kinder, denen wir einfach ein wenig unter die Arme greifen“, erzählt der Vorsitzende der Zukunftswerkstatt Günther Wieth. Auch bei Themen wie einem warmen Mittagessen in der Schulmensa oder der Erstausstattung für Schulanfänger unterstützt der Verein. Finanziert wird er ausschließlich aus Spenden. „Das Schülerprojekt der Zukunftswerkstatt ist von hohem sozialem Wert, integrativ und nachhaltig. Hier ist unsere Auszeichnung genau an der richtigen Stelle“, so Alfred Müllner.
Auf die Frage, wie Günther Wieth das mit dem Verantwortungspreis verbundene Geld von 1.500 Euro einsetzen wird, antwortet dieser spontan: „Das Geld fließt natürlich ins Schulprojekt. Damit können wir unsere nächste Idee „Gesundes Essen“ in die Tat umsetzen“.

Stadtwerk-Geschäftsführer Alfred Müllner bei der Übergabe mit Leiterin der Stadtbücherei Bärbel Frei, Projektleiterin der Kinder- und Jugendbuchtage Sibylla Kleffner, Schriftführerin Verein Lesezeichen e.V. Birgit Liesching, Oberbürgermeisterin Sabine Becker, Stadtwerk-Geschäftsführer Klaus Eder

Fantasie anregen

Der mit 1.000 Euro dotierte 2. Platz ging an die Kinder- und Jugendbuchtage des Vereins Lesezeichen e. V. aus Überlingen. Vom 11. bis 19. Juli stand Überlingen in diesem Jahr wieder im Zeichen des Lesens: Lesungen, Schreibwettbewerbe, öffentliche Lesebänke, Theater, Diskussionen – die Liste der Veranstaltungen ist lang. Unter dem Motto „Treffpunkt der Kulturen“ möchte das Projekt Kinder- und Jugendbuchtage deutschen und ausländischen Kindern gemeinschaftliche Zugänge zu Büchern aus aller Welt vermitteln. „In unserer heutigen High-Tech-Gesellschaft nehmen sich immer weniger Menschen die Zeit, sich mit einem guten Buch in eine andere Welt zu versetzen“, erklärt Sibylla Kleffner, stellvertretende Vereinsvorsitzende, „dem wollen wir entgegenwirken und die Freude am Lesen wecken“. Überall wo Kinder in die Welt der Bücher eintauchen können, ist der Verein dabei. Bei Vorlesungen in Kindergärten und Schulen oder Veranstaltungen rund um das Thema Buch. Denn Lesen fördert die Fantasie, schult die Sprachkompetenz und Konzentrationsfähigkeit.

Stadtwerkgeschäftsführer Alfred Müllner übergibt den Preis den beiden Projektleiterinnen der Kinderfeuerwehr Meersburg-Daisendorf Ann-Kathrin Weber und Katharina Glienke

Begeisterung entfachen

Auch die drittplatzierte Initiative, die Kinderfeuerwehr Meersburg-Daisendorf will begeistern – für die Arbeit der freiwilligen Feuerwehr. Alle drei Wochen treffen sich Kinder und beschäftigen sich mit den Themen Brandschutz und Feuerwehrwissen. Begleitet werden sie von zwei staatlich anerkannten Erzieherinnen, beide ebenfalls leidenschaftliche Feuerwehrfrauen. „Wir gestalten die Stunden individuell – malen, basteln, lernen“, erzählt Katharina Glienke, die mit ihrer Meersburger Kollegin Ann-Kathrin Weber die Gruppe leitet. „So erlangen die Kinder spielerisch wichtiges Wissen und fangen wortwörtlich Feuer“ – eine vorbildliche Lösung, die vor allem der Brandschutzausbildung der Kinder und der Sicherheit in den Kommunen dient, findet das STADTWERK AM SEE.

Machen Sie mit!

Auch Ihr Verein leistet vorbildliche Kinder- und Jugendarbeit?
Dann bewerben Sie sich unterwww.stadtwerk-am-see.de/Verantwortungspreis für den Verantwortungspreis 2016.

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