Immer am Ball

Bei Baustellen von Anfang an bis zum Schluss dabei: Andreas Gutemann leitet bei uns das Team Projektierung. Im Interview erzählt er von seinen Aufgaben.

Andreas Gutemann ist mit dem Stadtwerk groß geworden: Vor 15 Jahren kam er als Azubi zu den Technischen Werken Friedrichshafen, seitdem ist er geblieben – zunächst als Monteur im Bereich Strom, später in der Vermessung. 2012 kam Gutemann dann zur Projektierung des Stadtwerks am See, seit Beginn des Jahres leitet er die Abteilung. In seiner Freizeit steht der gebürtige Uhldinger regelmäßig auf dem Fußballplatz und geht gerne wandern.

Unterwegs für eine sichere Energieversorgung: Andreas Gutemann. (Foto: Stadtwerk am See)

Was genau ist Ihr Job beim Stadtwerk am See?

IIch bin zuständig für die Leitung des Teams Projektierung, habe aber natürlich auch noch eigene Baustellen. Hier kümmere ich mich um die Ausschreibungen, übernehme die Bau­leitung vor Ort und mache anschließend die Abrechnung. Im Prinzip so wie ein Ingenieurbetrieb. Wir verlegen Gas-, Wasser- und Stromleitungen, für TeleData auch Glas­faserleitungen. Außerdem bauen wir auch Trafo- und Gasreglerstationen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Ich arbeite etwa 40 Prozent der Zeit im Büro, die restlichen 60 Prozent bin ich draußen unterwegs – bei unseren Kunden und auf Baustellen. Dabei habe ich immer viel Kontakt zu den Menschen. Verlegen wir beispielsweise einen neuen Hausanschluss, muss ich mich mit den Bewohnern absprechen, bei Leitungen in den Straßen mit den Gemeinden und anderen Versorgungsträgern. Auch arbeiten wir immer wieder mit externen Dienst­leistern zusammen..

??Was möchten die Anwohner gerne von Ihnen wissen?

Oft fragen sie erst einmal, was die Bauarbeiten überhaupt kosten und wer das alles zahlt. Zum Großteil übernehmen wir, das Stadtwerk, die Kosten, das be­ruhigt unsere Kunden. Bei Baustellen im Straßenbereich haben Anwohner oft Bedenken wegen ihrer Zufahrten oder möchten wissen, wo sie ihre Mülltonnen hinbringen müssen. Allgemein fällt mir der Kontakt mit den Leuten meist leicht.

?Gibt es auch mal Ärger?

Wo eine Baustelle ist, gibt es immer auch Lärm und Verschmutzungen. Das sind natürlich Dinge, die Anwohner stören. Wir erklären ihnen zwar immer, was und warum wir es tun. Trotzdem gibt es immer wieder welche, die weniger Verständnis haben – auch wenn die Bauarbeiten immer der Versorgungssicherheit aller Anwohner dienen.

?Was mögen Sie besonders an Ihrem Job?

Mein Job ist abwechslungsreich und herausfordernd: Man weiß nie, was auf einen zukommt, wenn man eine Straße aufmacht, und muss vor Ort schnelle Entscheidungen treffen. Das macht mir viel Spaß. Auch gefällt es mir gut, dass ich viel Kontakt zu Menschen habe.


Wie informieren Sie über Baustellen?

Eine Woche bevor die Bauarbeiten beginnen, informieren wir, das Stadtwerk, die Anwohner. Wir teilen mit, wer Bauleiter ist, welche Firma den Tiefbau macht und wie lange die geplante Bauzeit ist. Zudem geben wir eine Telefonnummer an, unter der sich Anwohner jederzeit mit ihren Fragen an das Stadtwerk wenden können. Zusätzlich informieren wir bei vielen Bau­stellen mit Aufstellern, auf denen auch Passanten die Infos nachschauen können.


Unsere Bauprojekte 2016 & 2017

Für 2017 sind folgende Maßnahmen geplant:

  • Innerortserschließung Gas und Glasfaser Heiligenberg und Frickingen
  • Zwei neue Baugebiete in Frickingen mit Energie und Wasser erschließen
  • 20-kV-Stromtrasse von Frickingen nach Altheim
  • Ortserschließung Bruckfelden:
    Gas, Glasfaser, zum Teil Strom
  • egleitende Arbeiten Ausbau B 31 Friedrichshafen und Überlingen

Das Bau-Jahr 2016 in Zahlen:

  • 2,6 Mio. Euro: Erdgas und Glasfaser Heiligenberg über die gesamte Laufzeit
  • 1,5 Mio. Euro: Erdgas und Glasfaser Frickingen
    über die gesamte Laufzeit
  • 50.000 Euro: circa 50 Projekte
  • 10.000 bis
    50.000 Euro:
    circa 140 Projekte
  • 1.000 bis 10.000 Euro: circa 200 Projekte
  • Bis 1.000 Euro: circa 125 Kleinprojekte

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