Licht ins Dunkel

Zehn Männer kümmern sich im STADTWERK AM SEE rund um die Uhr
darum, dass wir auch im Dunkeln sehen. Harald Kozok ist einer von ihnen.

Sie sind die Herren über circa. 13.000
Straßenlaternen in Friedrichshafen und
Überlingen – das Team Straßenbeleuchtung
und Dienstleistungen des STADTWERKS
AM SEE. Hinzu kommen vier
Stadtfeste, die beleuchtet und beschallt
werden wollen, und zahlreiche Gebäude
und Batterieanlagen, deren Elektronikwartung
in ihren Händen liegt. „Wenn
wir unseren Job nicht tun, dann bleibt es
dunkel“, fasst Harald Kozok zusammen.
Seit über 30 Jahren sorgt er mit seinen
Kollegen dafür, dass nachts die Lampen
zuverlässig leuchten.

Strom für Straßenlaterne

und Veranstaltungen
Um sieben Uhr in der Früh beginnt
das Team rund um Teamleiter Michael
Gink. In der Einsatzbesprechung klärt
das Team, wer wann und wo am Tag
im Einsatz ist. Ausfälle und dringende
Arbeiten haben zunächst Priorität.
„Zum Glück werden wir meistens von
Kunden über defekte Beleuchtungen informiert,
nur so können wir auch schnell
reagieren“, so Kozok. Auch wenn dies
mal ein paar Tage dauern kann. „Wir
versuchen, unsere Einsätze bestmöglich
zu planen, und fahren nicht unbedingt
wegen einer einzelnen Leuchte los“, so
Kozok.

Die Arbeiten sind dabei unterschiedlich.
Oft ist ein Kabelfehler zu beheben
oder der Austausch defekter Vorschaltgeräte
und Leuchtmittel erforderlich und
die Laterne gibt wieder Licht, manchmal
müssen aber auch ganze Straßenlaternen
ausgetauscht werden. Dann
sind zwei bis drei Mann nötig, um die
teilweise zwölf Meter hohen und einbetonierten
Masten zu montieren.

Die Betreuung von Festen, darunter
auch Kulturufer und Weihnachtsmarkt,
ist eine willkommene Abwechslung
für die Elektriker. Dann gilt es, Weihnachtssterne
und Lampiongirlanden
auf- und abzuhängen, die Schausteller
mit Strom zu versorgen und sicherzustellen,
dass Mikrofone und Musikanlagen
auch Töne abgeben. Alle Hände
voll zu tun haben dann die bis zu fünf
Mitarbeiter, die im Bereitschaftsdienst
vor Ort sind, „bis das letzte Licht ausgeht“.
Einen Komplettausfall habe es in
seiner Berufslaufbahn noch nicht gegeben,
so Kozok.

Bei Stromausfall ist
vorgesorgt

Als Dienstleister unterstützt das Service-
Team aber auch große Firmen bei der
Beleuchtung des Firmengeländes. Bei
Neubaugebieten wird die Straßenbeleuchtung
vom Stadtwerk geplant und
umgesetzt. Übrigens: Ohne Harald
Kozok und seine Kollegen würde auch
im Falle eines Stromausfalls nichts mehr
funktionieren. 70 Batterieanlagen werden
zweimal jährlich überprüft. 30
Minuten Strom müssen diese im Falle
eines Stromausfalls liefern, damit die
Netzleitstelle weiterhin ganze Anlagen
ab- oder anschalten kann.

Eins ist klar. Wetterempfindlich dürfen
die Beleuchtungs-Spezialisten nicht sein.
Denn die Mannschaft ist bei Wind und
Wetter unterwegs. Vielleicht ein Grund
dafür, dass es Harald Kozok in seiner
Freizeit in südlichere Gefilde zieht. „Auf
den Malediven oder in Kenia
kann
ich beim Tauchen meine persönliche
Batterie
wieder aufladen.“

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