Nachhaltiger Kaffee

Ein Hauch von Jasminblüte, Milchschokolade und die Süße reifer Mandarinen. Wer jetzt an Wein denkt, liegt falsch. Hier geht’s um Kaffee . Und die Begeisterung dafür merkt man Philipp Kesenheimer und seinem Team von KABO in der Überlinger Spitalgasse an. Seit April vereinen sie hier erfolgreich Kaffeebar mit Rösterei.

KABO – was erwartet Ihre Gäste?

Unbändige Leidenschaft für Kaffee! Ob in der Kaffeebar oder im Geschäft: Wir haben acht erlesende Kaffeesorten im Sortiment und beraten gerne individuell nach Geschmack und Vorlieben. 

Und der Chef röstet hier noch selbst?

(lacht) Ja, das stimmt. Immer montags ist im KABO Rösttag. Wer mag, kann dabei sogar durch das große Schaufenster zusehen.

Klingt ja fast nach einer eigenen Wissenschaft …

Und das ist es auch. Kaffee verfügt nachweislich über 900 verschiedene Aromen. Als einer von weltweit 200 ausgebildeten Coffeologen will ich eben richtig guten Kaffee nach Überlingen bringen. Dabei achten wir auf Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette.   

Inwiefern?

Die Leidenschaft für Kaffee führte uns schon auf Kaffeefarmen in Panama, Peru und Brasilien. Wir wissen genau, aus welchem Land, welcher Region, welcher Farm und oftmals sogar welcher Parzelle die Kaffeekirschen kommen. Die meisten Kaffeebauern kennen wir sogar persönlich. Deshalb ist uns der direkte Handel mit den Bauern und deren faire Bezahlung auch so wichtig.


Fairer Handel – aber anders

Im KABO findet sich kein einziges Label, das auf „Fairtrade“ oder ähnliches hinweist. Eine bewusste Entscheidung – um auch kleine Bauern zu unterstützen, die nicht im Fairtrade-System organisiert sind.


 

 

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