Schätze von Altar bis Zeppelin NT

Viele Häfler meinen, das Zeppelin Museum schon gut zu kennen.
Sie werden von der neuen Präsentation verblüfft sein.

Nach seinem Umbau vor rund zwei Jahren
präsentiert das Zeppelin Museum auf 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche seine weltweit größte Sammlung zur Luftschifffahrt: als multimediale Erzählung lebendiger Geschichte über mutige Menschen und technische Höchstleistungen. Unter den 1.500 Exponaten sind viele Highlights, die zuvor im Depot schlummerten. Der Rundgang durch das Museum startet mit berühmten Originalaufnahmen zu den wichtigsten historischen Ereignissen auf großer Leinwand. Ein 3-D-Film macht außerdem die imposante Größe der Luftschiffe erlebbar.

Die Hindenburg –
die Rekonstruktion

Die große Zeppelinhalle widmet sich dem Schicksal der LZ 129 Hindenburg, dem ­„Luxusliner der Lüfte“, der am 6. Mai 1937 in Lakehurst beim Landemanöver in Brand geriet und abstürzte. Die berühmte Live-Reportage von Herbert Mossison, heute ein Klassiker der Radioreportage, dokumentiert das dramatische Unglück, bei dem 36 Menschen ums Leben kamen. Von der Zeppelin­halle aus steigen die Museumsgäste in die originalgetreue Rekonstruktion wichtiger Passagierbereiche der LZ 129 Hindenburg. Dort werden die Besucher zu Reisenden: Sie flanieren durch die Gesellschaftsräume auf dem Promenadendeck im Bauhaus-Design der 1930er-Jahre und erhalten Einblick in den Arbeitsalltag des Bordpersonals. Die Menschen hinter der Technik – vom Zellenpfleger bis zum Funker – erzählen hier multi­medial ihre Geschichte.

Vom Heißluftballon
zum Zeppelin NT

In der großen Halle im ersten Stock zeichnen faszinierend detailliert gearbeitete Modelle und einzigartige Originalexponate, Filme und Fotos die vielseitige Geschichte der Luftschifffahrt nach. Von den Anfängen der Gebrüder Montgolfier mit ihren Heißluftballons Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Zeppelin NT (Neue Technologie) unserer Tage erfahren Besucher alles über die wechselvolle, von Rückschlägen und Triumphen begleitete Entwicklung der Luftschifffahrt. Auch die Weltumrundung und die Polarfahrt sind Themen.

Die Kunst – die Sammlung

Wer das zweite Stockwerk des Zeppelin Museums betritt, gelangt von der Technik zur Kunst: Die Kunstsammlung beherbergt Werke der bedeutendsten Künstler aus Süddeutschland vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Schwerpunkte bilden die mittelalterlichen Bildschnitzer, die Barockmalerei sowie im 20. Jahrhundert Otto Dix und Max Ackermann.

Wechselnde Ausstellungen und Führungen für alle Altersgruppen sowie für blinde und sehbehinderte Menschen runden das Angebot ab.


Otto Dix,
Vanitas, 1932,
VG Bild-Kunst, Bonn 2016

VG Bild-Kunst

Ausstellung Otto dix –
Alles muss ich sehen!

Vom 2. Dezember 2016 bis zum
17. April 2017 zeigt das Zeppelin Museum erstmals überhaupt in einer Ausstellung seinen eindrucks­vollen Werkbestand von Otto Dix. Die Besucher erhalten einen Einblick in die Vielseitigkeit des Werks eines der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts – und das am Bodensee, wo sich der Künstler ab 1933 niederließ und bis zu seinem Tod 1969 lebte.

Mit mehr als 400 Arbeiten verfügt die Kunstsammlung des Zeppelin Museums über einen der umfangreichsten Werkbestände von Otto Dix weltweit: 21 Gemälde, 110 Zeichnungen und 275 Grafiken aus allen Schaffensperioden. Zum 125. Geburtstag von Otto Dix zeigt das Zeppelin Museum alles!

Dix malte das, was er sah. Maßstab der eigenen Arbeit war dabei nicht das explizit Hässliche oder das atemberaubend Schöne, sondern allein die Wirklichkeit: „Also ich bin eben ein Wirklichkeitsmensch. Alles muss ich sehen.“ So zog Dix 1963 Bilanz. Seine Worte sind das Motto der Ausstellung: Das Zeppelin Museum zeigt den Besuchern alles: Alles sollen sie sehen!


Sie finden das Zeppelin Museum in der
Seestraße 22

88045 Friedrichshafen

Telefon 07541 3801-0

info@zeppelin-museum.de

Mehr Infos unter www.zeppelin-museum.de.

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