Straßenbeleuchtung mit Grips

Energiesparen – ein echtes Mammut-Thema. Wo ist‘s möglich? Wo ergibt es Sinn? Gut, dass sich das Stadtwerk mit dem Thema schon seit vielen Jahren beschäftigt: Unsere straßenbeleuchtung hat schon jetzt ordentlich Grips in der Birne. Die wichtigsten Fakten dazu kompakt auf einen Blick.

Seit 2020 hat die Straßenbeleuchtung im Häfler Stadtteil Fallenbrunnen „Köpfchen“ – nämlich sogenannte „Abschaltstrecken“. Der Clou: Die Straßenlaternen sind mit Be­wegungsmeldern ausgestattet und ­reduzieren die Leuchtkraft auf 20 Prozent, wenn sie mehr als zwei Minuten lang keine Bewegung registrieren. Schlägt der Bewegungsmelder an, fährt die Leuchtkraft automatisch auf 100 Prozent hoch. Der Vorteil: Die Lampen sind an, wenn Menschen unterwegs sind. Und wenn nicht, sparen sie viel Strom. Erst kürzlich haben wir im Überlinger Stadtgraben ein ähnliches Projekt umgesetzt. Auf einer Strecke von circa 500 Metern sind die Straßenlaternen ebenfalls mit Bewegungssensoren ausgestattet. Ein doppeltes Plus für die Umwelt: Energie sparen und gleichzeitig die Lichtverschmutzung reduzieren.

  • 15.535 Straßen­laternen, sogenannte Leuchtstellen, ge­hören zum Stadtwerk-Netzgebiet.
  • Rund 50 Prozent (Stand Herbst 2022) sind davon bereits mit LED ausgestattet, die anderen folgen peu à peu.
  • Wir betreuen die Straßenbeleuchtung in Friedrichshafen, Überlingen, Frickingen, Hagnau und Immenstaad.
  • Mit LEDs als Leuchtquelle sind zwischen 50 und 80 Prozent Energieeinsparung möglich.
  • Gewusst? Unser Straßenbeleuchtungsteam kümmert sich auch beim Seehasen- und Promenadenfest um die Stromversorgung.
  • Neue LEDs sind besser für Insekten, weil im Licht kein Blauanteil vorhanden ist. Dieser wirkt an­ziehend auf Insekten.

Defekte Straßenbeleuchtung?
Wir kümmern uns. 

 

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