Unser Mr. Sunshine

Benedikt Friedel ist beim STADTWERK AM SEE Spezialist für Photovoltaik und verrät im Interview, warum er besonders an sonnigen Tagen gerne im Büro sitzt.

PV-Anlagenverantwortlicher – stell ich mir aufregend vor. Auf dem Dach schon mal Angst gehabt?

Ganz so spektakulär geht es nicht zu (lacht). Ich bin vor allem beim Planen,
Umbauen und Betreuen von Anlagen im Einsatz: Wie sieht‘s mit der Ausrichtung und dem Alter des Dachs aus? Rechnet sich die Anlage überhaupt? Einen Schraubenzieher habe ich da eher selten in der Hand.

Was passiert bei einer Störung?

Dank der Messtechnik bekomme ich direkt eine Infomeldung auf meinen Laptop. Ab da beginnt die Erstanalyse, die bequem vom Büro aus durchgeführt wird. Meistens kommt es zu kleineren Störmeldungen durch Unwetter. Hält die Störung länger an, beheben wir den Schaden selbst vor Ort oder beauftragen regionale Fachkräfte, wenn es wirklich komplex wird.

Komplex stelle ich mir auch dein Studium im Bereich Energiewirtschaft vor …

Für mich war es das Richtige. Schon während diverser Schulpraktika habe ich gemerkt, dass der Bereich Energiewirtschaft mein Ding ist. Als dann noch die Energiewende immer präsenter wurde, war die Entscheidung leicht.

Stichwort Energiewende. Du machst die Region Auftrag um Auftrag etwas nachhaltiger. Wie fühlt sich das an?

Die Energiewende liegt mir ohnehin am Herzen. Hier beim Stadtwerk kann ich jeden Tag aktiv daran mitwirken und meinen kleinen Beitrag leisten. Mithilfe des Onlinetools, das mir Daten in Echtzeit liefert, weiß ich am Ende des Tages ganz genau, wie viel Strom jede Anlage produziert hat. Da macht die Arbeit besonders an sonnigen Tagen Spaß. (lacht)

Viele Sonnenstunden gab es auch im Jahr 2018. Wie wirkt sich ein solches Jahr auf die Produktion von PV-Strom aus?

Rekordmäßig! 2018 hat das Stadtwerk so viel Sonnenstrom produziert wie nie zuvor. Rund 2.100 Sonnenstunden führten zur Produktion von 1,9 Millionen Kilowattstunden. Das entspricht dem Jahresbedarf von rund 700 Haushalten.

Welchen Beitrag leistet das Stadtwerk in Sachen erneuerbare Sonnenenergie?

Die Anlage auf dem im Mai 2018 eröffneten Kundenzentrum in der Kornblumenstraße produziert Sonnenstrom, der zu 100 Prozent für den Eigenverbrauch genutzt wird. Die Überlinger Betriebsgebäude in der Kurt­Wilde-Straße und unsere Fahrzeughalle in Friedrichshafen zählen als „Volleinspeiser“. Der hier produzierte Strom wird also in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Außerdem machen wir es mit Konzepten wie „Mein Energiedach“ unseren Kunden leicht, selbst Sonnenenergie zu produzieren und zu nutzen.

Nachhaltigkeit – in deinem Job täglich Thema. Wirkt sich das auch auf dein Privatleben aus?

Definitiv. Ich wohne mit meiner Familie in Überlingen und finde es klasse, mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu können. Auch beim Kauf von neuen Elektrogeräten achte ich seit meinem Einstieg vor sechs Jahren mehr auf ihren Stromverbrauch.

Passend zu deiner Tätigkeit giltst du wegen deiner offenen und freundlichen Art im Unternehmen als Strahlemann. Wer oder was bringt dich in deiner Freizeit zum Strahlen?

Das wäre mir neu (lacht). In meiner Freizeit fahre ich gern Ski oder mache im Sommer Wassersport. Da bietet die Bodenseeregion herrliche Möglichkeiten. Außerdem sind meine Frau und mein Sohn, der vor einem halben Jahr auf die Welt kam, Dreh- und Angelpunkt.

Sie haben ein Gewerbe
mit eigens produzierteM PV-strom …

… und möchten eine Rundum-Betreuung vom STADTWERK AM SEE?

Benedikt Friedel berät Sie gerne.

Telefon 07551 9234-788
Mail an:
Benedikt.Friedel@stadtwerk-am-see.de


Aus der Sonne daheim Ökostrom machen

Möchten auch Sie in Zukunft völlig autark eigenen Strom produzieren? Unser Energiedach gibt’s auch für Ihr Zuhause – ganz einfach und mit persönlicher Vor-Ort-Beratung.

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Energieberater Steffen Moosherr hilft weiter:

Telefon 07541 505-564 oder
per Mail an: steffen.moosherr@stadtwerk-am-see.de

Infos gibt es hier zu finden.

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