Wir halten die Strompreise stabil

Trotz deutlich gestiegener Staatslasten können wir den Strompreis nächstes Jahr auf gleichem Niveau halten – dank geschickter Kalkulation beim Energiekauf.

Das Stadtwerk am See senkt die Nettopreise für Strom. „Wir konnten durch gute Einkaufsverhandlungen unsere Kosten senken – zum Vorteil für unsere Kunden“, verkündet Stadtwerk-Geschäftsführer Alexander-Florian Bürkle. Trotz steigender staatlicher Abgaben und Netzgebühren kkönnen wir Brutto-Strompreis in fast allen Tarifen stabil halten. Und das gegen den Trend: Wie Vergleichsportale melden, erhöht ein Viertel der deutschen Stromversorger die Preise.

„Mit unserer Netto-Preissenkung unterscheiden wir uns von anderen Energieversorgern“ erklärt Bürkle. Der Grund für die Preissteigerung: Die staatliche Belastung des Strompreises hat erneut stark zugenommen. Ab 2017 gehen laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft bis zu 55 Prozent des Strompreises an den Staat.

Keine Erhöhung mehr seit 2013

(Zum Vergrößern klicken)Der Anteil an staatlichen Abgaben im Strompreis erreicht nächstes Jahr ein neues Hoch.

Auch für das Stadtwerk am See bedeute das eine Mehrbelastung, so Bürkle. Allerdings habe man gut eingekauft, sodass sich am Endpreis für die Kunden nichts ändert. „Das ist ein wichtiges Signal an die Bürger aus der Region. Es zeigt, dass wir auch als regionales Stadtwerk günstige Preise anbieten können“.

Die letzte Netto-Preiserhöhung war beim Stadtwerk am See im November 2013, berichtet Bürkle. Seitdem seien die Strom-Einkaufspreise zwar gesunken, aber die staatlichen Umlagen und die Netzentgelte überproportional gestiegen.

Der Strompreis besteht im Wesentlichen aus drei Bestandteilen: Mehr als die Hälfte sind staatliche Umlagen und Steuern. Ein Viertel sind die vom Staat regulierten Netzentgelte. Und nur rund 20 Prozent können Energieversorger über die Einkaufspreise selbst beeinflussen „Unser Spielraum bei der Preisgestaltung ist also sehr klein“, erklärt Bürkle. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir den Endpreis für unsere Kunden gleich halten können.“

Auch beim Gas können wir Erfreuliches vermelden: In den meisten Tarifen sinkt der Gaspreis bereits seit Mai 2016 zwischen 7 und 9 Prozent. Damit zahlen fast 70 Prozent der Gaskunden einen niedrigeren Preis.


Aus welchen Bestandteilen sich Ihre Rechnung im nächsten Jahr genau zusammen setzen wird, erfahren Sie hier.

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