Einfach, aber effizient

Sie wollen im Handumdrehen Strom sparen? Mit unseren Tipps und Tricks fällt Ihnen das garantiert besonders leicht.

Kochen für Kenner

1 : 1 – so lautet das ideale Größenverhältnis von Kochplatte zu Topfboden. Ist die Platte größer, verbrauchen Sie mehr Strom als nötig. Ist sie kleiner, dauert es zwar länger, Energie geht aber nicht verloren. Wählen Sie also immer eine Platte, die höchstens so groß ist wie der Topfboden. Verwenden Sie überdies bei der Zubereitung von Speisen immer einen passenden Deckel für den Topf – wenn möglich auch für die Pfanne. Gemüse und Kartoffeln gelingen gut und sparsam, wenn sie nur knapp mit Wasser bedeckt sind. Das verkürzt die Zeit bis zum Kochen. Für Lebensmittel, die länger als 20 Minuten garen müssen, ist ein Schnellkochtopf erste Wahl: Er spart bis zu 70 Prozent Zeit und bis zu 50 Prozent Energie.

Kühl gerechnet

7 °C – das ist nicht nur die Temperatur, bei der Experten empfehlen, von Sommer- auf Winterreifen umzusteigen, sondern auch die ideale Innentemperatur für den Kühl­schrank. Denn so bleiben alle dort aufbewahrten Speisen und Getränke frisch. Andererseits sorgen 7 °C im Kühlschrank auch für einen ge­ringeren Energieverbrauch, denn je kälter es ist, desto mehr Strom braucht er. Dass der Kühlschrank möglichst nicht neben der Heizung, der Spülmaschine oder dem Herd stehen sollte, versteht sich von selbst. Wer eine klare Ordnung beim Einsortieren der verschiedenen Produkte hält, sucht weniger bei geöffneter Tür und spart so zusätzlich.

Besser abschalten

Vier Milliarden Euro – diese unglaublich große Summe geben die Deutschen insgesamt jedes Jahr nur für Stand-by-Strom in Haushalt und Büro aus. Der Betrag könnte deutlich niedriger ausfallen, blieben PC, Fernseher und Musikanlagen nicht durchgehend im Wartestand. Bei einer durchschnittlichen Fami­lie machen die sogenannten Stand-by-Verluste fast 10 Prozent der gesamten Stromkosten aus. Oder anders ausgedrückt: Die Stromproduktion vieler Großkraftwerke verpufft hierzulande wegen des Stand-by-Leerlaufs. Abhilfe schaffen Steckerleisten, mit denen Sie mehrere Geräte mit einem Knopfdruck abschalten können. Besonders praktisch ist das rund um den Fernseher.

Draußen sparen

270 Kalorien verbrennt ein Golfer während einer Dreiviertel­stunde auf dem Platz. Genauso viele Kalorien purzeln im Schnitt auch bei einer Stunde Gartenarbeit – und das ganz ohne Clubgebühren. Voraussetzung für den sportlichen Garteneinsatz: Alle elektrischen Helferlein bleiben im Geräteschuppen. Ihre grüne Oase können Sie auch klassisch mit Spaten oder Rechen auf Vordermann bringen. Das ist gut für Ihre Stromrechnung, geht beinahe geräuschlos über die Bühne und fitter werden Sie dabei auch noch.

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