Wasserkocher: Wasser schnell und stromsparend erhitzen

Wer ratzfatz heißes Wasser haben will, verwendet einen Wasserkocher aber wie machen sie das eigentlich?

Lust auf Tee? Wer nur heißes Wasser für eine Tasse benötigt, sollte auch nur diese Menge erhitzen. Mit Wasserkochern geht das am besten. Das Sichtfenster in der Kanne zeigt präzise den Füllstand an. Auch Minimalmengen, wie die Tasse Tee, sind möglich. Schaltet man das Gerät ein, bringt es das Wasser in nur wenigen Minuten zum Brodeln. Pfeifkessel auf Herdplatten können da nicht mithalten: Zum einen wird man darin immer mehr Wasser erhitzen als notwendig, zum anderen müssen Herdplatte und Topfboden mit erwärmt werden. Wasserkocher dagegen geben die Energie direkt an das Wasser ab. Und während der Kessel nur fröhlich pfeift, schalten sie sich punktgenau aus, sobald das Wasser kocht. Denn die Geräte verfügen über eine Abschaltautomatik, die meist oben im hinteren Bereich der Kanne eingebaut ist – möglichst weit weg von den Heizelementen im Kannenboden. Die Abschaltautomatik reagiert auf den Dampf des Wassers. Der Deckel des Behälters muss daher beim Kochen auch geschlossen sein, sonst strömt der Dampf zu schnell am Temperatursensor vorbei. Der ist üblicherweise ein mechanischer Schalter oder ein elektronisches Widerstandsthermometer. Mit Letzterem kann man bei Wasserkochern sogar die gewünschte Temperatur vorwählen – für perfekten Teegenuss.

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